INTERNATIONALE GESELLSCHAFT FÜR RECHTLICHE VOLKSKUNDE

 

1.) Jahrestagung 2021

 

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Jahrestagung auf die Zeit vom 22. bis 24. Oktober 2021 verschoben! Die Tagung soll nun nicht in Wittenberg, sondern am Liechtenstein-Institut in Bendern (Fürstentum Liechtenstein) stattfinden. Das Programm muss dem entsprechend angepasst werden und wird noch bekannt gegeben.

 

Vorläufiges Programm (der ursprünglich geplanten Tagung)

 

Freitag, …

Anreise

19.00 Uhr         Gemeinsames Nachtessen Luther-Hotel Wittenberg, Neustrasse 7-10, Wittenberg.

 

Samstag, …

Vorträge, Ort: LEUCOREA, Collegienstrasse 62, Wittenberg

09.00 Uhr         Prof. Dr. Theodor Bühler, Dienstmannen als Herrschaftsinstrument;

09.45 Uhr         Franz Gut (Wollerau/Sz), Rechtliche Volkskunde, Rechtsarchäologie und Rechtsikonographie im Spiegel von zwei publizierten Forschungsreihen;

10.30 Uhr         Pause

11.00 Uhr         Prof. Dr. Angelo Garovi (Basel/Bern), Rechtliches in Flurnamen insbesondere nach dem Deutschen Rechtswörterbuch;

11.45 Uhr         Prof. Dr. Andreas Deutsch (Heidelberg), Tierstrafen und Tierprozesse – Theorien und Thesen.

13.00-15.00 Uhr  Mittagspause

15.30 Uhr         Stadtbesichtigung unter der Leitung von Prof. Dr. Heiner Lück. Besammlung LEUCOREA.

19.00 Uhr         Gemeinsames Nachtessen im Luther-Hotel Wittenberg

 

Sonntag, …

09.00 Uhr         Abfahrt nach Halle an der Saale;

10.00 Uhr         Stadtbesichtigung von Halle unter der Leitung von Prof. Dr. Heiner Lück.

12. 00 Uhr        Mittagessen und Heimreise.

 

Anmeldung zur Tagung

Gäste sind herzlich willkommen! Die Anmeldungen sind an Prof. Dr. Theodor Bühler, Theodor-Reuter-Weg 11, CH 8400 Winterthur oder t.buehler[at]kb-lawyers.ch zu richten. Ein Tagungsbeitrag von EURO 50.- pro Teilnehmer wird am Samstag während der Pause erhoben.

 

 

2.) Ausstellung zum Tier in der Rechtsgeschichte im Rothenburger Kriminalmuseum VERLÄNGERT

Die im Mai 2020 eröffnete rechtshistorische Ausstellung „Hund und Katz – Wolf und Spatz: Tiere in der Rechtsgeschichte“ im „Mittelalterlichen Kriminalmuseum“ zu Rothenburg ob der Tauber wurde aufgrund der Corona-Pandemie bis Ende 2021 verlängert. Bitte informieren Sie sich über die geltenden Corona-Bedingungen und mögliche Lockdowns vor einer Anreise.

Seit es Menschen gibt, müssen sie sich in ihrem Verhältnis zu den Tieren definieren – und dies nicht zuletzt mit Mitteln des Rechts. Die Ausstellung bietet einen Überblick über die Geschichte des Tiers im Recht – etwa als Wirtschaftsgut, bei der Jagd, bei der Weidehaltung, als (oft lebendige) Naturalabgabe und als Wappentier. Der Umgang mit der Tierquälerei in früherer Zeit ist ebenso Thema wie die allmähliche Entstehung des Tierschutzes. In einem breiten Bogen werden Fragen der Tierethik ebenso behandelt wie beispielsweise die Bedeutung der Tiere in der Heraldik, die Tierhalterhaftung sowie der Umgang mit den Tieren. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Behandlung der Tiere im Strafrecht, etwa bei Tierstrafen und Inquisitionsprozessen gegen Tiere.

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

3.) Neue „Signa Iuris“-Bände erschienen

Im Mai 2021 erschienen gleich zwei neue Bände von „Signa Iuris – Beiträge zur Rechtsikonographie, Rechtsarchäologie und Rechtlichen Volkskunde“:

Band 17 enthält ein Gesamtregister aller bislang erschienenen Bände von Signa Iuris und der Vorgängerreihe „Forschungen zur Rechtsarchäologie und Rechtlichen Volkskunde“. Es wurde von Franz Gut, dem langjährigen Präsidenten der Internationalen Gesellschaft für Rechtliche Volkskunde, erarbeitet. Insgesamt haben 40 Bände aus den beiden Forschungsreihen Eingang in das Gesamtregister gefunden, nämlich alle Bände 1 bis 24 der „Forschungen“ aus den Jahren 1978 bis 2007 und die Bände 1 bis 16 von „Signa Iuris“ aus den Jahren 2008 bis 2018.

Band 18 enthält Beiträge folgender Autorinnen und Autoren (in der Reihenfolge der Beiträge im Band): Gernot Kocher, Theodor Bühler, Angelo Garovi, Clausdieter Schott (2 Beiträge), Andreas Deutsch, Renate Frohne, Gerhard Lingelbach, Wilhelm Brauneder, Max Graff, Heiner Lück und Gabriele Teumer. Das genaue Inhaltsverzeichnis finden Sie hier.

 

 

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